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Benannt wurde das Hotel Rungholt nach der gleichnamigen Stadt, die bei Nordstrand lag und so etwas wie das Atlantis des Nordens ist: Im Januar 1362 soll Rungholt in der Marcellusflut untergegangen sein, die damals 100.000 Menschen das Leben kostete. Erst in den 20er und 30ern des letzten Jahrhunderts gab das Watt Überreste der Siedlung frei, womit deren Existenz final bewiesen war. Zum Mythos wurde Rungholt durch Überlieferungen von Generation zu Generation und durch Detlev von Liliencrons Gedicht „Trutz, blanke Hans“ (1882), das mit den Zeilen beginnt: „Heute bin ich über Rungholt gefahren, die Stadt ging unter vor 600 Jahren...“
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